da
werden Sie sich sagen, natürlich tun wir das und überhaupt, muss man darüber
ein Büchlein schreiben?
Auch wenn wir uns in unserem
Alltagsleben, in der Arbeitswelt und Familiengemeinschaft die größte Mühe geben
mögen – die Welt ist dennoch so geworden, wie sie heute ist und offen gestanden
ist das nicht so ein sonderlich gutes Gefühl.
Unsere Welt benötigt viel mehr
neue Gestaltungsimpulse „von unten“, viel mehr Engagement und Mut von jeder und
jedem von uns. Hier vor Ort können wir das recht gut nachvollziehen, wenn
Kinder dem Schuldruck nicht mehr gewachsen sind, weil dieser
technisch-maschinell geworden ist. Kinder halten es zu Hause immer weniger aus,
weil Eltern die Gesellschaft und den darin lebenden Druck auch nicht mehr
aushalten. Begleiterinnen von Ämtern und Behörden kommen vor Überarbeitung kaum
noch zu Rande, sich um jedes zu begleitende Kind wirklich intensiv zu kümmern.
Wohin führt das?
Ich, als Autor meines ersten
kleinen Werkes habe das System erlebt, welches als Kommunismus in der
ehemaligen DDR zu Stande kam. Dann folgte jenes der sogenannten Demokratie im
Kapitalismus, welchen man ja schon gar nicht mehr gerne beim Namen nennt, als
ob es diesen Welt – umspannenden Mechanismus schon nicht mehr gäbe.
Aus diesen biographisch
prägenden Beobachtungen, aus meiner aktiven zehnjährigen Greenpeace und
Vereinszeit, stellt sich die Frage immer wieder neu – Was will werden? Was
können wir tun, damit es besser wird? Uns weiter über Presse und Politik
aufregen oder so tun als ob sich alles von selber regeln würde? Das glaubt die
heutige Weltwirtschaft mit dem Marktmechanismusgedanken eben auch aber das
passiert nicht.
Ich versuche anhand des durch
die Französisch Bürgerliche Revolution hineingekommenen Impulses der
Dreigliederung, Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit, welcher dann um 1919 von
Rudolf Steiner erneut mutig ergriffen worden ist aufzuzeigen, wie wir wieder
mehr auch persönlich mit gestalten könnten.
Viel Freude beim Lesen !
Holger Johannes Jahn
Dieses Buch ist über das Schlösslisekretariat erhältlich.