Schlösslipost 2011

Die neu Schlösslipost 2011 ist hier zum Download bereit

 
 

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Der Therapiebereich im Schlössli

Damit die menschliche Seele in ihrem Körper Heimat findet, braucht jedes Kind Menschen, die es willkommen heissen, die sich freuen über sein Da-Sein. Menschen, die es schützen können, pflegen und ihm Zuwendung schenken können.

Um Neues zu lernen, Interesse, Motivation und Leistungsbereitschaft in der Schule zu entwickeln, sind als Grundlage Geborgenheit, Wohlbefinden, Sicherheit, Selbstvertrauen und soziales Bewusstsein notwendig-


Im Schlössli bestehen viele Möglichkeiten die Entwicklungseinseitigkeiten, seien sie aus sozialen, seelischen oder körperlichen Ursachen entstanden, aufzuarbeiten. Die Grundlage dafür ist auf das Wesen der Kinder zu sehen und die Individualität in ihrem ureigenen Entwicklungsimpuls zu unterstützen und nicht die grösstmögliche Anpassung anzustreben. In diesem Sinn wurde im Schlössli schon immer gearbeitet.

Das Wohnen in den alten Häusern, die Natur um das Schlössli, die Jahresfeste, der Wochen- und Tagesrhythmus, die Möglichkeit in der Landwirtschaft, der Bauhütte und in den Werkstätten zu arbeiten helfen dem Lernprozess und unterstützen die Selbstheilung.

 

Quellen zur Selbstheilung erschliessen

Heute dient uns als Instrument die therapeutische Kinderbesprechung. Sie möchte koordinieren und immer wieder den Mut stärken, auf das zu sehen, was wir gemeinsam tun können, statt am Fehlenden zu leiden. Oft sind es kleine Dinge, Alltäglichkeiten, die therapeutisch wirken. Wenn wir dies im Bewusstsein haben und uns gegenseitig davon erzählen, hilft es den Kindern und uns in unserer Arbeit.

 

Gemeinsam (Hauseltern, SeminaristIn, LehrerIn, Schularzt, TherapeutInnen) stellen wir zuerst fest, "wo" das Kind steht (IST-Zustand). Dann erarbeiten wir den Aufbauplan den das Kind braucht (Ziel und Ideal). Wir verteilen die Aufgaben und vereinbaren, welche Therapie sinnvoll ist und wann ein Rückblick, um die Aufgabenstellung neu zu überdenken, notwendig ist.

Wenn die Kinder zu uns in die Therapie kommen, erhalten sie Einzelunterricht. Wir stellen unser Wissen und Können zur Verfügung um eine hilfreiche, heilende Quelle zu erschliessen, die Selbstheilung und Selbstverantwortung anregt.

 

Förderbereich Begegnung mit Pferden

 

 

 

Pferde üben seit jeher eine Faszination auf den  Menschen aus.

Im therapeutisch-pädagogischen Bereich sind sie für uns wertvolle "Mitarbeiter". Sie bieten uns an, eine Beziehung einzugehen, wobei die Wirkung unseres Handelns und Verhaltens immer unmittelbar gespiegelt wird.

 

Pferde helfen uns beim Erlernen der Kommunikationsfähigkeit, Beziehungsfähigkeit und Selbstwahrnehmungsfähigkeit.

 

In der Begegnung mit Pferden wird die emotionale, soziale und koguitive Entwicklung des Menschen gefördert. 

 

Zum Therapiebereich gehören zur Zeit:

  • Beatrice Omlin (Gesundheitsschwester)
  • Dr. Stefan Grubenmann (Arzt und Heilpädagoge)
  • Anja Meierhans (Heileurhythmistin)
  • Barbara Ruh (Logopädin)
  • Kamila Seiler-Hugova (Rhythmische Massage)
  • Adrienne Jenzer, Logopädie und Legasthenietherapie

 

 

Schlössli Ins : Schul- und Heimgemeinschaft : CH-3232 Ins