Tagebuch #102

Johanni Feuer und vieles mehr!

Am 21. Juni organisierte das Projekt „Insich“ im Rosenhof das Johannifeuer auf dem Jodel. Mit den Tierkreis-Sprüchen rezitierend, umwanderten die entsprechenden Tierkreisgruppen um den Holzstoss. Dann gab es einen Fackel-Ritual das zum Entzünden des Feuer führen sollte. Da der Holzstoss anfangs durch den Nieselregen etwas feucht war, dauerte es eine Weile bis das Feuer so richtig brannte. Um so mehr freuten sich alle als der Holzstoss durch Trommelmusik begleitetet so richtig in den Kosmos züngelte. Eine alte Schlössli-Tradition wurde so erneuert.

Am 22. Juni versammelten sich Menschen aus dem Schlössli-Mieterkreis und Auswärtige auf dem Jodelland und zelebrierten ein Erdfest. Sehr schön die Stimmung im Schatten mit Musik, Tanz und Essen. Vielleicht ein Anfang eines neuen Schlössli-Rituals.

Am 19. Juni waren die Revisoren für die Schlösslistiftungen da. Patrik König, schon seit der Gründung der Stiftung als ehemaliger Schlösslischüler und jetzt Revisor tätig begleitet uns fachkundig in finanziellen Fragen. Er ist beeindruckt, wie die Stiftungen professionell durch Tom Grossenbacher (seit fünf Jahren) geführt wird.

Am 27. Juni dann die Jahresversammlung der Stiftungen. Auch hier wieder wurde die wirtschaftliche Konsolidierung der Stiftungen dankbar entgegen genommen.

Vom 16. bis am 22. Juni war die 9. Klasse der Waldorfschule aus Pardubice im Schlössli und half im Rosenhof und im Lilienhof Gartenarbeiten zu bewältigen. Sie machten auch Ausflüge. Für diese schon fast zur Tradition gewordene Hilfe ist Kamila sehr dankbar.

Vom 22. bis 29. Juni waren die Lehrlinge einer biodynamischen Bauernausbildung aus Deutschland bei uns Ihr Leiter Jiri war vor vielen Jahren mein Student in Prag. Sie hatten Bodenkunde  und bei mir Farbenlehre und Sternenkunde. Sie machten viele Exkursionen bis ins Wallis zu den Gletschern, in den Jura, nach Aubier usw. Sie bedankten sich sehr, hier in der Schlössliumgebung ihren Kurs durch führen zu können.

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