Tagebuch #121

Rückblick Schlössli Fest

Wunderbarer Herbst- Sternenhimmel: Am Abend schon lange den hellglänzenden Jupiter im Süden mit dem nachfolgenden schwächeren Saturn. An Weihnachten kommt es zur „Grossen königlichen Konjunktion“, Jupiter und Saturn treffen sich alle 20 Jahre. Der joviale hellglänzende weisheitsvolle Jupiter und der im Licht mehr nach Innen scheinende Schicksalsplanet Saturn feiern ihr Zusammenwirken.

Morgen um 5 Uhr im Osten die hellglänzende Venus, die der Sonne voraus leuchtet. Hoch oben unter den Widdersternen der rotorange Planet Mars. Jeden Morgen erscheint er kräftiger. Er nähert sich der Erde.

Zwischen Venus und Mars das markanten Sternbild des Himmelsjägers Orion mit den zwei Hunden, rechts unten der helle Sirius und oben rechts, unter den Zwillingen, Prokyon. Über diesen Orion gibt es in der griechischen Mythologie verschiedene Versionen seiner Herkunft und Tätigkeiten. Es geht immer um Tod und Leben. Schlussendlich bekommt er ein ewiges Leben, in dem er an den Himmel gesetzt wurde. Neben dem Grossen Wagen ist Orion wohl das populärste Sternbild. Erst in der Winterzeit am Abend zu sehen.

Für mich am Morgen früh darum so markant, weil der Orion zwischen den Planeten Venus und Mars zu sehen ist. Diese Konstellation ist eher selten so zu sehen.

Nun am 12. hatten wir das jährliche Schlösslifest. Es fand nun das vierte Mal im „neuen“ Schlössli statt: Im Jahre 17: hundert Jahre Aetti Seiler, im Jahre 18: hundert Jahre Müeti Seiler und letztes Jahr einfach ein Schlösslifest. Notgedrungen organisierte ich diese Feste, weil niemand anderes die Organisationsleitung übernehmen wollte. Dieses Jahr übernahm Mira diese Aufgabe. Das ganze Fest wurde gemeinsam von den SchlösslibewohnerInnen getragen. Mittags wurde das Fest von etwa 50 Menschen im Labyrinth mit Liedern und einer von Dorothee erzählten Bärwolfgeschichte eröffnet. Dann öffneten viele Projekte ihre Türen: Rosenhof, Malatelier, Inslot, Schmitte, Bildhaueratelier im Bärwolfhaus, Battenhof. Im Runensaal im Drudenhof zeigte sich der Kinder-Zirkus und das Theater von Matz. Um 17 Uhr begannen die Musikbands von Michel, vom Balvolk und Kolotoc. Ein Mitbringbuffet speiste die Gäste köstlich. Die Stimmung war unter den etwa 300 TeilnehmerInnen bis am Schluss um 23 Uhr freudig und dankbar.

Dankbar, dass es wieder möglich wurde zu festen, dank den vielen HelferInnen unter Leitung von Mira.

‹ zurück zur Übersicht