Tagebuch #102

Zukunft Landwirtschaft und weiteres aus dem Schlössli

Gestern war ein besonderes Ereignis im Schlössli: Auf Einladung von Julian Seiler kamen vierzig Menschen zur Versammlung am Sonntag Nachmittag. Nicht nur MieterInnen vom Schlössli, sondern auch von ausserhalb. Es ging um die Zukunft des Jodel-Landes. Es war erfreulich, wie jeder Teilnehmer, jede Teilnehmerin Visionen und Vorschläge zu diesem Projekt gegeben haben. Wünsche, dass dieser Ort ein Begegnungsort sein soll für Feste, Rituale, pädagogische Aktivitäten, Schwitzhütten usw. Doch man wolle auch einen Landwirten oder eine Gärtnerin, die in Selbstverantwortung das Land für Gemüse, Getreide bebauen. Eine wichtiges Anliegen war auch, dass die Schlössli-MieterInnen und andere an dieser produktiven Arbeit teilnehmen können, um so die Biodiversität zu steigern. Viele sind bereit, durch Gemüsepakete das Ganze finanziell zu unterstützen. Es wurde auch betont, dass der Jodel ein besonderer Landfleck sei, ein Kraftort. Es kreuzen sich darauf zwei internationale Leylinien. Selbstverständlich soll dies alles biologisch und mit der Permakultur-Methode bebaut werden. Von der Stiftung Seiler muss sich das Ganze in Richtung biologisch-dynamisch entwickeln. Denn auch der Einbezug des Kosmos und der Ätherkräfte ist für eine zukünftige Landwirtschaft unabdingbar. Im Gespräch wurden sehr kompetent Inhalte ausgetauscht und diskutiert und Julian hat geschickt moderiert. Ein innerer Kreis trifft sich in den nächsten Wochen. Ende März gibt es wieder eine Vollversammlung. Es ist geplant in der Vegetationsperiode 2020 praktisch anzufangen.

Die Schreinerei wird von den neuen Mietern neu eingerichtet. Im Rosenhof ist das InSich-Projekt jetzt in vollem Gange. Die Bildhauerei wird voraussichtlich auch neu aktiviert. Die Statuten-Änderung der Stiftung Seiler ist bald abgeschlossen. Wir sind am Planen der notwendigsten Investitionen im laufenden Jahr. Eine neue Website der Stiftung Seiler ist in Vorbereitung. Ich bin zuversichtlich. Gute Zusammenarbeit innerhalb der Stiftung. Grosse Zufriedenheit der MieterInnen.

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